allyouneed & DHL Eine unendlich schlechte Beziehung

Niemals wieder! Am vergangenen Samstag plante ich ein Seminar. Dafür bestellte ich bei allyouneed Obst, Brot, Aufschnitt & Süßigkeiten.

 

Voraussichtlicher Liefertermin: Freitag 8-18 Uhr! Dafür musste ich den ganzen Tag zuhause sein. Okay, geschenkt. Die Ware kam nicht, ich wurde weder seitens DHL noch von allyouneed informiert. Meine Recherche ergab: "Ihre Lieferung wurde zurückgestellt!"

 

Voraussichtlicher Liefertermin: SAMSTAG! Was tun? Am Samstag warteten bereits ab 8.00 Uhr 15 Teilnehmer auf mich, die in den Pausen Snacks erwarteten, die sie mit der Seminargebühr bezahlt hatten! Also noch einmal zum Supermarkt und DIE GANZE WARE NOCH EINMAL GEKAUFT.

 

Und ja, am Samstag kam ein Paket, mit kaputten Behältern und braunen Bananen. Der Rest, "frische" Melonen & Co. kam, dann heute (Montag), also drei Tage nach dem "Voraussichtlichen Liefertermin". allyouneed schiebt es auf DHL. Kundenbegeisterung sieht anders aus. Ich kennen in meinem engerem Netzwerk 200 Trainer, denen ich diesen "Service" hätte empfehlen können. Dies tue ich jetzt nicht, weil nicht korrekt geliefert wurde, sondern wie mit meiner Reklamation umgegangen wurde!

 

Jetzt schlägt es in das Gegenteil um, oder um es mit dem Service-Papst und meinem Mentor Minoru Tominaga zu sagen: "Beschwerdeführer sind oft Meinungsführer".

 

Natürlich kann der aufgeklärte und umweltbewusste Mensch jetzt einwerfen, dass die Bestellung bei einem solchen Versand grundsätzlich ökologischer Unsinn sei. Nun, als privater Verbraucher würde es mir niemals einfallen, solch einen Service in Anspruch zu nehmen. Als Unternehmer jedoch, ähnlich wie ein Gastronom, habe ich nicht unendlich viel Zeit und wollte diesen Service einfach einmal ausprobieren, um den Kopf für die Seminarvorbereitung frei zu haben.

Werm mich kennt, weiß, dass ich Lebensmittelverschwendung hasse. Ich kann nichts wegschmeißen, esse meist die schon fragwürdig verfärbten Reste. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, meine Eltern lehrten mich Respekt vor Nahrung. Ich kaufe viele Dinge regional, bestelle kaum Bücher bei amazon, sondern im Walder Bücherwald (http://www.buecherwald-solingen.de/), meinen Tee ebenso. Ich bestelle aber auch im Internet, denn nur weil ich einen unfreundlichen und inkompetenten Fachhändler für Irgendwas vor Ort habe, muss ich den ja nicht unterstützen. Gleichzeitig verteufle ich Saturn und Media Markt, denn Unfreundlichkeit hat in Person von schlecht geschultem Personal einen Namen. Ein Verein zur Rettung der Meere vor dem Plastikmüll von mir ist in Gründung begriffen.

Da fällt es auf, dass es eben gar nicht so einfach ist, in der heutigen Zeit alles richtig zu machen, und: Wer kann schon von sich behaupten, ALLES RICHTIG zu machen, und wenn ja, was heißt denn das eigentlich genau?

Herzlichst

Tom Krause

Unbewusstes Verhalten bewusst machen (Übung)

mehr lesen

In vier konkreten Schritten zum Lebensüberblick

mehr lesen

Die Rudi Carrell Technik für Redner

Rudi Carrell hatte als Showmaster viele Ideen, die auch Redner nutzen können.
Rudi Carrell hatte als Showmaster viele Ideen, die auch Redner nutzen können.

Wir Menschen lernen durch das Beobachten. Wir sehen schon im frühen Kindesalter, was die Mutter oder der Vater so den lieben langen Tag bewerkstelligen und ahmen es nach.


Da dies schon in der Kindheit funktioniert hat, dann doch wohl auch, wenn wir erwachsen sind?


Gerade für Redner, und solche die es werden wollen, ist die Welt voller kostenloser Tipps. Gerade im digitalen Zeitalter und der „Ära YouTube“ bieten sich dem findigen Präsentator unzählige Möglichkeiten.


Mein heutiger Tipp geht zurück in die Zeit, als das lineare Fernsehen noch das „Lagerfeuer der Nation“ war. Oma, Opa, Vater, Mutter Kind versammelten sich am Samstagabend vor der Glotze, um die großen Shows von Peter Alexander, Hans-Joachim Kuhlenkampff, Peter Frankenfeld, Harald Juhnke, Frank Elstner und Rudi Carrell.

Letzterer hat zu Beginn jeder Show, als Showmaster also dem Start seiner „Präsentation“, etwas ganz Spezielles von sich gegeben. Damit unterschied er sich nicht nur von vielen seiner Kollegen, sondern er bot dem Zuschauer zugleich einen Mehrwert. Diese RCT (Rudi Carrell Technik) möchte ich Ihnen heute präsentieren.


Sie ist ganz leicht anzuwenden und erfordert nur ein klein wenig Vorbereitung. Möglicherweise wenden Sie die Technik auch schon an. Herzlichen Glückwunsch, dann haben Sie das Zeug zum Showmaster!


Es ist ganz einfach. Rudi hat zu Beginn seiner Sendung häufig Bezug auf ein aktuelles Thema genommen und es ein wenig durch den Kakao gezogen.


Bei „Am laufenden Band“ in den 70ern geschah dies noch vereinzelt („Werder Bremen hat noch nicht verloren, weil das Spiel ausgefallen ist“) , später bei „Die verflixte 7“ in den 80ern geschah dies unter anderem in Form von Liedern („“Matthias Rust flog Ende Mai zum Roten Platz“).


In „Rudis Tagesshow“ gehörten aktuelle Gags zu Beginn der Show selbstverständlich zum Standard-Repertoire, ähnelte die Show doch in Teilen der erfolgreichen Late-Night-Show „The Tonight Show“ mit Moderator Johnny Carson aus den USA.

Mit einer kleinen Geschichte zu einem aktuellen Thema zu Beginn Ihres Vortrags könne Sie die Stimmung auflockern und gleichzeitig demonstrieren, dass sie stets auf dem neusten Stand in Ihrem Fachbereich sind.


Wenn Sie es nicht eh schon machen, können Sie unter „Google News“ stets die aktuellsten Artikel zu Ihrem Fachthema suchen. Oder Sie haben eh schon eine ganz aktuelle Information, die Sie mit Witz und Charme an Ihre Teilnehmer weitergeben.


Natürlich muss Ihr neuer „Opener“ nicht unbedingt Bezug zur Ihrer Arbeit haben. So ist es ist auch möglich, die Stadt, in der Sie und Ihre Zuhörer sich gerade befinden, oder das (Bundes)land zu erwähnen.


Doch sind hier Vorsicht und Fingerspitzengefühl gefragt. Menschen lieben ihre Heimatstadt, und wenn sie in Köln auf der Bühne erklären würden, dass Sie Düsseldorfer Altbier so gerne mögen, dann wäre dies vermutlich der letzte Auftritt in der Domstadt.


Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Anwenden der RC-Technik!

Herzlichst

Tom Krause

0 Kommentare

Nachlese Trainer-Bootcamp 2015

Der Weg zum dreitägigen Trainer & Coach Bootcamp 2015 war lang. Nicht für die meisten Teilnehmer, sondern für mich. 2010 startete meine Workshop-Reihe "Marketing für Einzelkämpfer", mit der ich in Deutschlands Großstädten unterwegs war. Daraus wurde dann in den Jahren 2011 und 2012 im Rahmen einer Coaching Ausbildung das Modul "Marketing für den Coach".

Jetzt, 2015, war es im Januar endlich soweit. Meine Idee, ein Jahres-Kick-off für Trainer & Coaches zu veranstalten, wurde Realität. Drei Tage wurde Pläne für das gerade erst geborene Jahr geschmiedet, Entscheidungen getroffen und Erkenntnisse vertieft. Dieser kleine Bilderbogen soll einen etwaigen Eindruck von diesem exklusiven Workshop vermitteln. Ich persönlich fand, dass ein Hauch Magie in der Luft lag. Für 2016 ist wieder ein Trainer Bootcamp geplant: Hier erfahren Sie mehr. 

mehr lesen 1 Kommentare

Schluss mit Hypnose (Überraschung!)

Mit 90 wilden Männern Hypnose im Rahmen des NLP-Studenten-Practinioners von Julian Wolf, hier in München.
Mit 90 wilden Männern Hypnose im Rahmen des NLP-Studenten-Practinioners von Julian Wolf, hier in München.

Hallo und guten Tag,

heute werde ich mal persönlich. Ich habe eine Entscheidung getroffen, die sich schon vor über einem Jahr ganz zart ankündigte. Ich werde komplett mit der Hypnose aufhören.


Rückblick: 2004 startete ich im Oktober meine ersten zarten Gehversuche als Hypnotiseur. Daraus entwickelte sich zunächst eine Selbstständigkeit in Berlin mit einer eigenen Hypnose-Praxis.


Im Jahr 2007, viele Fortbildungen und unzählige Hypnose-Einzelsitzungen später, ging es dann als Trainer und Ausbilder weiter. Zum einen mit eignen Seminaren & Workshops, zum anderen bei NLP-Deutschland in den legendären NLP-Ausbildungen (Studenten-Practitoner & Master) von NLP-Mastertrainer Julian Wolf.

Sehr stolz bin ich persönlich auf meine "Hypnose-Meisterschmiede" und das "Hypnose-Labor". Diese zwei Intensiv-Workshops verhalfen angehenden Hypnotiseuren in die Selbstständigkeit. Einige Teilnehmer brachten sogar eigene Hypnose-CDs auf den Markt, die während des Workshops konzipiert und aufgenommen wurden.

Auch ich brachte im Laufe der Jahre Hypnose-Produktionen auf CD und im mp3-Format auf den Markt. Insgesamt fast 50 Produktionen. Hier gibt es mehr Informationen zu meinen Produktionen und meinem "Abschieds-Set"


Aus meiner Sicht habe ich alles zum Thema Hypnose gemacht und erforscht, was ich mir vorgenommen hatte. Deshalb bekam ich letztes Jahr das Gefühl, dass neue Herausforderungen und Leidenschaften auf mich warten.


Internet-Fernsehen zum Beispiel. Oder Vorträge zum Thema "Nachhaltige Kundenbegeisterung" (damit hatte ich meine Selbständigkeit 2003 in Lübeck begonnen - dann kam die Hypnose "dazwischen"). Mehr unter www.nachhaltige-kundenbegeisterung.de

Deshalb ist jetzt Feierabend mit Hypnose. Am 6. Dezember 2014 erscheint letztes Hypnose-Set (Hypnose-Classics, mehr darüber gibt es in meinem nächsten Newsletter).

Vorher möchte ich DANKE sagen für die Treue, die mir Teilnehmer meiner Seminare und Kunden meiner CDs entgegengebracht haben. Es war nicht immer leicht mit mir. Ich habe begeistert viele Projekte angekündigt,manche davon auch umgesetzt ;-)

Ich möchte nicht nur DANKE sagen, sondern auch ehrlich sein. Meine neuen Projekte kosten Geld.Zum Beispiel eine professionelle Videokamera mit passendem Kameramann. Und deshalb habe ich mir gedacht, bevor ich einen Kredit aufnehme, mache ich meinen Kunden ein unschlagbares Angebot:


Bis Sonntag, zum 2. November 2014 gibt es 50 meiner Trancen im mp3-Format für nur 99,- Euro. Diese 50 Hypnosen haben einen Verkaufswert von über 700,- Euro und sind so auch noch einzeln in meinem Shop, bei Sofortwelten und anderen Portalen erhältlich. Nach dem 2. November 2014 werde ich den Preis auf 699,- setzen. Dann fällt die intensive Betreuung des Shops für mich weg. So kann ich mich dann meinen neuen Projekten zuwenden.


Ich hoffe, dies ist ein fairer Deal. Sollte es Fragen geben oder Hilfe benötigt werden, bin ich unter tom.krause@vanille-entertainment.de und 0162-212-64-64 jederzeit persönlich erreichbar. Zahlung ist auch per Überweisung möglich, dafür reicht eine E-Mail an mich (Ist im Shop leider nicht realisierbar).

Hier der Link zu meinem Angebot:
http://www.mentalshop-deutschland.de/50-hypnose-mp3-set-die-hypnose-audiothek

Ich danke noch einmal für die geile Zeit!
Hypnotische Grüße
Tom

PS: Hier das komplette Set, die 50 Hypnose-Audiothek, bis diesen Sonntag, 2. November 2014, für 99,- Euro

mehr lesen 1 Kommentare

3 elementare Präsentationsfehler und wie Sie sie in Erfolg verwandeln

Der Präsentations-Teufel erscheint oft im edlen Gewand.
Der Präsentations-Teufel erscheint oft im edlen Gewand.

Manchmal verstehe ich die Menschen nicht. Eine Woge aus Langeweile und Hass schlägt mir aus 30 Augenpaaren entgegen. Soeben habe ich 60 Studenten das Angebot gemacht, ihnen meine Erfahrung aus 20 Jahren Bühne zur Verfügung zu stellen. Erfahrung, für die mir meine Privatklienten 980 Euro für vier Stunden zahlen, und dafür sogar zu mir nach Solingen kommen (oder in einen meiner über 40 offenen Workshops im deutschsprachigen Raum).


Nicht so jedoch jene Studentenschar, die zu diesem Zeitpunkt kurz vor mündlichen Prüfungen steht, bei denen eine PRÄSENTATION große Einfluß auf das Ergebnis hat. Stattdessen kommt fast einhellig die Antwort: "Kennen wir alles schon, wir können präsentieren". Eine Stichprobe ergibt ... dass nicht einmal die Grundlagen für eine gelungenen Präsentation vorhanden sind.


Damals dachte ich nur: "Nun ja, jeder ist seines Glückes Schmied". Da Sie diesen Artikel lesen, gehe ich davon aus, dass es Sie interessiert, wie Sie einen noch besseren Vortrag, eine noch bessere Produktpräsentation oder was auch immer Sie einem Auditorium mitteilen möchten, halten können.


Deshalb kommen jetzt meine drei Tipps, wie Sie elementare Präsentationsfehler in Ihren Erfolg verwandeln:


Fehler 1 - Lampenfieber!

Lampenfieber ist uns in meiner Welt nicht angeboren. Viele große Schauspieler sagen, dass auch sie vor einem Auftritt Lampenfieber haben. Anschließend auf der Bühne ist dann für den Zuschauer nichts davon sicht- oder spürbar. Profis scheinen also das Lampenfieber zu nutzen und verwandeln es in Charisma auf der Bühne.


Ich habe mit einigen Schauspielern, bekannten und weniger bekannten, über dieses Phänomen gesprochen. Auch habe ich es an mir selbst erlebt. Das Ergebnis dieser "Studie"; jeder hat seinen ganz eignen Weg, mit dieser Aufgeregtheit umzugehen. Das Problem für einige Menschen, die nicht täglich auf der Bühne stehen, ist, dass sie sich im Kopf große Bilder vom Misslingen ihres Auftritts machen, was mit gräußlichen Gefühlen im Körper einhergeht!


Deshalb mein Tipp: Die Einstellung bestimmt den Auftritt. Machen Sie sich im Kopf gute und schöne und große und farbige Bilder von Ihrem bevorstehenden Auftritt. Stellen Sie sich ein begeistertes Publikum vor, und schon ändern sich auch Ihre Gefühle im Körper. Sollte es einmal zu spät sein, und die schlechten Gefühle haben Ihren Körper schon erfasst, dann stellen Sie sich vor, wie Ihre Gefühle im Körper aussehen und wie sie sich bewegen. Wabern und drehen sie sich nach links, dann stellen Sie sich vor, wie Sie diese Gefühle nach rechts drehen. Und wenn die Gefühle vorher eine dunkle Farbe haben, dann stellen Sie sich vor, wie Sie diese Farbe heller und vielleicht sogar bunt machen. Probieren Sie es aus, üben Sie es, es wirkt!


Falls Sie dies auf Ihrem Smartphone lesen und in zwei Minuten Ihren Auftritt haben, empfehle ich Ihnen die "Affentrommel" meiner lieben Kollegin Isabel Garcia: Klopfen Sie mit Ihren Händen Ihren ganzen Körper ab, ruhig etwas intensiver! Dies bringt Sie zurück in Ihren Körper, aus dem Sie sich vielleicht aufgrund der in ihm wabernden Gefühle etwas entfernt haben.


Wenn Ihnen Ihr Lampenfieber doch etwas komplexer erscheint, dann hilft Ihnen vielleicht mein Kugel-Coaching. Oder Sie kommen direkt zu mir ;-)


Fehler 2 - Kein Kontakt zum Publikum

Ein wie ich finde sehr großer Fehler ist der fehlende Kontakt zum Publikum. In kleineren Gruppen haben Sie die Möglichkeit, mit den Augen durch die Gruppe zu wandern, um sich so immer wieder einen "Anguckpartner" zu suchen. So entsteht der Eindruck, dass Sie Augenkontakt zu jedem Zuschauer haben.


Bei größeren Gruppen ist es meistens so, dass Sie gar keine Zuschauer sehen, sondern nur in Sie blendende Scheinwerfer starren. Da können Sie dann nur noch so tun, als ob Sie Ihren Blick durch die Menge schweifen lassen und jeden Zuschauer anblicken.


Deshalb mein Tipp: Üben Sie zuhause oder im Büro, den Blick durch das Publikum schweifen zu lassen, während Sie sprechen. Suchen Sie sich Fixpunkte, die Sie immer wieder mit Ihren Augen ansteuern. Das Flipchart, den Blumentopf, die Kaffeemaschine und, und, und.


Dies macht Sie sicher und nach ein wenig Übung wird diese Art des Kontaktes über die Augen zum Automatismus. Auch in kleinen Gruppen, ob bei einem Small-Talk im Business oder im privaten Bereich ist diese Eigenschaft sehr nützlich.


Fehler 3: Die Welt ist grau ohne Geschichten

Es ist nun einmal so, das uns Menschen Geschichten begeistern. Auch jede noch so trockene Präsentation verdient meiner Meinung nach eine Geschichte, um die Gefühle Ihrer Zuhörer zu erreichen!


Die Amerikaner wissen, wie sie mit Geschichten die Zuhörer in eine andere Welt entführen und so Gefühle erzeugen können, die süchtig machen! Dies gilt zumindest für Auftritte in Late Night Shows. 


Deshalb mein Tipp: Schauen Sie sich bei Youtube mal Auftritte von Stars in Late Night Shows an! Die erzählen unterhaltsame Geschichten, zum Beispiel, was bei ihrem letzten Filmdreh hinter den Kulissen passiert ist. 


In den 1990er Jahren hatten Thomas Gottschalk und später dann auch Harald Schmidt versucht, das amerikanische Late Night Konzept nach Deutschland zu bringen, zunächst mit sehr mäßigem Erfolg. Ein Grund dafür war, dass die deutschen Gäste der Show nur informatives Geschwafel von sich gaben und keine unterhaltsamen Geschichten. 


Nun werden Sie vielleicht sagen, dass Sie kein Star sind, der glamouröse Geschichten erlebt. Doch das stimmt nicht! Denken Sie mal genau nach. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und schreiben Sie mal alle Geschichten aus Ihrem Leben auf, die Emotionen in Ihnen wachrufen. Wenn diese Geschichten nämlich in Ihnen etwas erwecken, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dies auch bei Ihren Zuhörern funktioniert. 


Im nächsten Schritt überlegen Sie, welche Geschichte Sie an welcher Stelle Ihrer Präsentation erzählen. Der großer Vorteil einer Begebenheit, die Sie selbst erlebt haben, ist, dass Sie sich sehr gut an Sie erinnern können und sie dementsprechend wiedergeben!


Trauen Sie sich! Wenn Sie nur diese drei Tipps beachten, garantiere ich Ihnen, dass Ihre Präsentation Ihre Zuhörer noch mehr begeistern wird!


Charismatische Grüße

Tom Krause












1 Kommentare

Freundlichkeit und Recht und Freiheit (Charisma-Bote No. 15)

Bitte recht freundlich! Klingt beim Gegenüber die Stimme wie ein Bohrer, hilft oft nur Freundlichkeit ...
Bitte recht freundlich! Klingt beim Gegenüber die Stimme wie ein Bohrer, hilft oft nur Freundlichkeit ...

Es ist für mich immer wieder erfrischend, bei Behörden anzurufen. 

Am anderen Ende der Leitung sitzt dann das Klischee von einem Beamten in Person; die Stimme klingt in meinen Ohren herrisch und ist Demut beim Gegenüber gewohnt.

Meine Lösung dabei ist entwaffnende Freundlichkeit, egal mit welchen Phrasen ("Nicht mein Zuständigkeitsbereich") oder Paragraphen mein Gesprächspartner um sich wirft.

Immer wieder streue ich ein, dass ich an einer schnellen Lösung interessiert bin und werde dabei (tatsächlich aus dem Herzen heraus) noch freundlicher.

Denn was weiß ich, was dieser Mensch in seinem meist unwirtlichen Büro für eine Vergangenheit hat, welche Kollegen ihm gegenwärtig das Leben zur Hölle machen, und er über seine ihm vielleicht schreckliche erscheinende Zukunft nachdenkt.

Andere Menschen wollen andere Menschen brechen beherrschen oder überwältigen. Dies wollen sie durch verbale Dominanz erreichen.

Ich breche lieber die steinigen Mauern , die viele Menschen im Laufe der Jahre (Jahrzehnte?) um ihre Herzen aufgebaut haben auf, und zwar durch Freundlichkeit.

Je steiniger das Verhalten, desto freundlicher werde ich. Und siehe da, irgendwann muss selbst das steinigste Herz am anderen Ende der Leitung lächeln.

0 Kommentare

Der Charisma-Bote 14: Erkenne die Mikroköpersprache

Gibt es Menschen, die Körpersprache unter der Haus wahrnehmen können? Bei der Mikrokörpersprache ist man hier schon nah dran.
Gibt es Menschen, die Körpersprache unter der Haus wahrnehmen können? Bei der Mikrokörpersprache ist man hier schon nah dran.

Körpersprache kennen die meisten Menschen, Mikrokörpersprache hingegen nur wenige. Sie jedoch sollte das Handwerkszeug eines jeden guten Kommunikators sein. 

 

Trainer, Therapeuten und insbesondere Hypnotiseure sind bei ihrer Arbeit auf diese kleinsten Regungen des Klienten-Körpers angewiesen. An ihnen erkennt er zum Beispiel, wie tief sein Gegenüber entspannt ist. Oder ob der Gesprächspartner eine diskongurente Aussage trifft. Jede Sekunde zeigen wir, wie wir uns fühlen und was wir denken, auch und gerade wenn wir nicht sprechen. Dies passiert zudem in den meisten Fällen vollkommen unbewusst.

 

Kurz gesagt: Mit der Mirkrokörpersprache kann der Zustand des Gesprächspartners besser erkannt werden. So lassen kleine Hautrötungen (z. B. an den Wangen), das sichtbare Entspannen einzelner Gesichtsmuskeln oder eine Veränderung der Atemfrequenz auf einen veränderten Bewusstseinszustand schließen.

 

Doch um diese und viele anderen Veränderungen wahrzunehmen, sollten Sie als Mensch, der mit Menschen arbeitet, Ihre Sinnesaufmerksamkeit sehr hochschrauben (können).

 

Dazu empfehle ich folgende Übung:

Auf einem Seminar wanderte einmal ein handelsübliches Feuerzeug durch die Hände aller Teilnehmer. Es sollten so viele Dinge wir möglich beschrieben werden, die an diesem Feuerzeug wahrgenommen werden konnten (z. B. glatte Oberfläche, Farbe: Orange, Metallbügel, etc.). Insgesamt wurden 150 (!) Wahrnehmungen gemacht.

 

Können Sie das auch? Nehmen Sie sich für eine Woche jeden Tag einen (einfachen) Alltagsgegenstand vor. Schreiben Sie mindestens 40 Wahrnehmungen auf, die Sie erkennen. In der Woche darauf führen Sie die gleiche Übung mit Menschen

durch. Hierbei sollten Sie sich natürlich deren Einverständnis holen. Danach werden Sie vielleicht bemerken, wie einfach es ist, Ihre Klienten und Ihre Umwelt viel genauer wahrzunehmen.

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

PS: Noch bis zum 15 November 2014 können Sie sich zu meinem Workshop "Stimme-Stimmung-Charisma!" in Frankfurt am Main zum Früchbucherpreis anmelden :-)  Mehr Informationen

10 Kommentare

Wie die Magie des Fragens Dich geil macht

In schriftlich fixierten Fragen steckt einen Menge Potential.
In schriftlich fixierten Fragen steckt einen Menge Potential.

Zugegeben, die Überschrift ist wohl recht reißerisch formuliert. Doch ich will mit diesem Blog-Eintrag so viele Trainer, Therapeuten, Coaches und Hypnotiseure wie möglich erreichen.

 

Der Grund hierfür ist einfach. In meiner Laufbahn als selbstständiger Trainer habe ich (glücklicherweise) schnell erkannt, wie kraftvoll Fragen sind. Fragen sind der beste Unternehmensberater für selbständige Einzelunternehmer. Dabei kosten sie nur ein wenig Gehirnschmalz und die Aneignung einiger Techniken. Und, schon geil?

 

Bei mir persönlich hätte ich die "Magie des Fragens" schon viel früher haben können, und zwar in meiner Zeit als Vertriebsleiter einer IT-Firma. Damals stieß ich zufällig auf das Buch "Grenzenlose Energie" von Tony Robbins. Dort lautet ein Tipp, sich einen Satz an Fragen ("Was genau will ich heute erreichen?", "Wie sieht mein wichtigstes Ziel aus?" usw.) jeden Morgen vor der Arbeit zu stellen.

 

Dies hielt ich genau drei Tage durch und schnell war meine anfänglich "grenzenlose Energie" verflogen. Erst viel später begegnete mir in einer NLP-Ausbildung das Meta-Model, welches auf Fragen basiert, in eleganterer Form.

 

Da erkannte ich, dass es von unschätzbarem Wert ist, sich die richtigen Fragen zu stellen.

 

Die nächsten Fragen beziehen sich auf Deine Unternehmungen. Es ist wichtig, sich konkrete Gedanken zu machen und diese auch AUFZUSCHREIBEN. Das hast Du schon oft gehört. Macht nicht geil, oder?

 

Doch hier erarbeitest Du Dir einen kleinen Leitfaden, der Dich an die Hand nimmt. Du musst dann die Dinge einfach nur noch TUN.

 

Wenn Du Dich eine Weile ernsthaft mit der Materie beschäftigst, dann kannst Du schon eine Ahnung davon bekommen haben, wie kraftvoll sich konkrete Schritte in sehr kurzer Zeit auf Deine Ziele auswirken können.

 

Punkt 1:

Die große VISION

Beschreibe in maximal 500 Wörtern, was Deine Tätigkeit als Coach/Trainer/Therapeut beinhaltet. 

 

Frage 2:

Beschreibe, wie Du Dir einen typischen Tag als Coach/Trainer/Therapeut künftig vorstellst:

 

Frage 3:

Wer sind Deine Kunden?

 

Frage 4:

Welche Zielgruppe möchtest Du genau ansprechen (Alter, Wohnort usw.)?

 

Frage 5:

Welches Ziel hat Deine Tätigkeit als Coach/Trainer/Therapeut am Ende tatsächlich?

 

Frage 6:

Für was machst Du Deine Tätigkeit? Nur für Geld? Nur zum Spaß?

 

Frage 7: 

Stell Dir vor – DU HAST DEN TOTALEN ERFOLG ALS TRAINER, THERAPEUT ODER COACH – beschreibe dieses Szenario mit allen Sinnen!

 

So jetzt solltest Du zumindest ein wenig angegeilt sein ;-)

 

Feinste Grüße

Tom Krause


2 Kommentare

HYFF ist da! - Was sind HypNoAffirmationen?

HYFF - HypNoAffirmationen wirken schnell und stark. Das "Geheimnis" sind die besten Hypnose-Techniken der Neuzeit, die hier zu eine harmonischen Komposition der Sinne werden. Klicken SIe auf das Foto, dan gelangen Sie zu www.mentalshop-deutschland.de.
HYFF - HypNoAffirmationen wirken schnell und stark. Das "Geheimnis" sind die besten Hypnose-Techniken der Neuzeit, die hier zu eine harmonischen Komposition der Sinne werden. Klicken SIe auf das Foto, dan gelangen Sie zu www.mentalshop-deutschland.de.

HYFF ist das – Was sind HypNoAffirmationen?

 

Seit 1. Juli 2013 sind meine HypNoAffirmationen auf dem Markt (www.mentalshop-deutschland.de). Was nun genau sind diese HypNoAffirmationen? Wie sind sie entstanden? Wie wirken sie und für wen sind sie geeignet?

 

Was genau?

 

Der Begriff HypNoAffirmationen setzte sich aus den Begriffen Hypnose und Affirmationen zusammen. Das „N“ von Hypno wird dabei groß geschrieben. Diese Schreibweise ist ein Spiel mit Zweideutigkeiten.

 

Die Aufnahme dieser Trance ist Hypnose ohne Affirmationen. Und eben doch. Dieses kleine Verwirrspiel soll diese beiden Techniken auf charmante Weise und auf mehreren Ebenen vereinen.

 

Die Entstehung

 

Ich bin der Überzeugung, dass viele tolle Dinge durch den so oft beschworenen „Zufall“ entstanden sind. So verhielt es sich auch mit den HypNoAffirmationen.

 

In Form einer Sonderaktion bot ich vor ein paar Monaten für meine Kunden eine persönliche Trance-CD an. Dies wurde gut angenommen, unter anderem von einem jungen Mann (24 Jahre alt).

 

Er wollte eine persönliche Hypnose-CD zum Thema „Lust auf Lernen“. Zwei Wochen nach Erhalt der Produktion meldete er sich per E-Mail bei mir. Ich bekomme oftmals Reaktionen auf meine veröffentlichten Hypnose-CDs/mp3 (in den letzten sieben Jahren habe ich über 40 Produktionen veröffentlicht), doch dieses Feedback war so umfangreich, so detailliert und so

Intensiv in der Beschreibung.

 

Kurzum: Nie zuvor hatte mein Kunde in seinem Leben Lust auf das Lernen. Im Gegenteil, es fiel ihm während der gesamten Schulzeit extrem scher sich für das Lernen zu motivieren und sich geeignete Lernstrategien anzueignen.

 

Durch ein paar Nachfragen erfuhr ich weitere Details. Unter anderen, dass die Technik des Einsprechen der in der Trance hörbaren Stimmen einen großen Teil des Erfolges ausmachte.

 

Die so ausführliche und herzliche E-Mail und das offensichtlich bombastische Resultat beflügelten mich, mehr mit der Zusammensetzung dieser Art von Hypnose-Aufnahmen zu experimentieren.

 

Das Ergebnis

 

Heraus kam die erste HypNoAffirmation eine Mischung aus hypnotischen Sprachmustern, Trance-Musik und Affirmationen zum Mitsprechen. 

 

 

Die Technik

 

Die HypNoAffirmationen basieren auf bewährten Techniken, um Menschen in einen hypnotischen Zustand zu bringen und um ihnen in dieser Trance mit Interventionstechniken bei ihrer Herausforderung zu helfen (z. B. Raucherentwöhnung)

 

Technik 1: Mehrfachinduktion

Im Fall der HyNoAffirmationen werden mehrere Stimmspuren und Trancemusik benutzt, um eine schnelle und tiefe Hypnose zu erzeugen.

 

Technik 2: Hypnose

Die erste Tonspur mit Stimme ist eine waschechte Hypnose. Sie „summt“ leise im Hintergrund und sorgt für eine angenehme, tiefe Trance.

 

Technik 3: Affirmationen

Diese Affirmationen sind in der Ich-Form gesprochen und können während des Anhörens mitgesprochen werden. Dies erhöht die Wirkung um ein Vielfaches. Und auch ohne Mitsprechen erzeugen die Affirmationen eine tiefgehende Wirkung.

 

Technik 4: Suggestionen

Die dritte Tonspur beinhaltet Suggestionen in der Du-Form und runden damit die inhaltliche Komponente ab. Sie bestärken den Hörer bei seinem Vorhaben, das neue gewünschte Verhalten zu erlangen oder um die De-Programmierung alter Verhaltensmuster abzulegen.

 

 

Die Anwendung

 

Hören Sie zunächst einmal die Basisprogrammierung „Konzentration“. Sie enthält eine Visualisierungsübung und schärft – wie der Name schon sagt -  die Konzentration.

 

Dies machen Sie ein bis zwei Wochen mindestens viermal die Woche. Dann hat Ihr Unterbewusstsein „gelernt“ die HypNoAffirmationen optimal zu „verwerten“. Durch die Visualisierungsübung und die nun erhöhte Konzentration sind Sie optimal für die HYFF (Kurzform von HypNoAffirmation) vorbereitet.

 

Hören Sie nun die HYFF Ihrer Wahl, zum Beispiel „Energie“ ebenfalls ein bis zwei Wochen mindestens viermal die Woche. Danach entweder nach Bedarf, im Fall Energie beispielsweise vor Prüfungen oder Sport-Wettbewerben.

 

Hypnotische Grüße

Tom Krause

 

0 Kommentare

Charismabote No. 13: Das berühmte Kugel-Coaching

Charisma erzeugen ist einfach. Sie benötigen dazu nur etwas Vorstellungskraft und ein gutes Gefühl für Ihre Gefühle. In meinen Hypnose-Workshops designen die Teilnehmer Hypnose-"Werkzeuge", die ihnen im Alltag weiterhelfen.

 

Eines dieser Werkzeuge sind "Die fünf bunten Bälle". Sie sind eine Weiterentwicklung der kinästhetischen Fast Phobia Cure aus dem Modell von NLP.

 

Hier die Schritt für Schritt-Anleitung:

 

1. Schließen Sie die Augen. Stellen Sie sich fünf Kugeln vor, die vor Ihnen so angeordnet sind wie die "Augen" (Punkte) auf einem Würfel, die den Wert "Fünf" anzeigen (siehe Foto oben).

 

2. Schauen Sie den Ball (1) links oben an. Er stellt eine kleine Herausforderung da, die Sie gerade in Ihrem Leben haben. Welche Farbe hat der Ball (1) ? Geben Sie diesem Ball (1) diese Farbe.

 

3. Schauen Sie den Ball (2) links unten an. Er repräsentiert die Lösung Ihrer derzeitigen Herausforderung. Welche Farbe hat er? Welches Gefühl löst er in Ihnen aus?

 

4. Schauen Sie den Ball (3) rechts oben genau an. Er ist der Stellvertreter für die drei besten guten Gefühle, die Sie jemals in Ihrem Leben gehabt haben. Welche Farbe hat er? Wie fühlen sich Ihre guten Gefühle an?

 

5. Schauen Sie sich den Ball (4) rechts unten an. Er steht hier für Ihre wundervolle Zukunft, in der Sie Ihre Herausforderung bereits erfolgreich gemeistert haben. Welche Farbe hat er?

 

6. Jetzt schauen Sie sich den Ball (5) in der Mitte an. Er repräsentiert jene Gefühle, die Sie ganz schnell in einen tief entspannten Bewusstseinszustand, eine tiefe Trance bringen. Welche Farbe hat dieser Ball (5)?

 

7. Gehen Sie alle Bälle noch einmal im Geiste durch. Merken Sie sich die Farben in Verbindung mit den Gefühlen.

 

8. Stellen Sie sich vor, wie der Ball (5) in der Mitte auf Sie zuschwebt, in Ihren Brustkorb fließt, und sich in Ihrem Körper mit einem wohligen Gefühl der Entspannung ausdehnt. Jetzt wird der Ball (5) wieder kleiner und schwebt an seinen ursprünglichen Platz zurück. 

 

Wiederholen Sie diesen Vorgang ein paarmal, bis Sie das Gefühl haben, in genau dem richtigen Zustand der Entspannung zu sein, der für Sie angenehm scheint. Dann schalten Sie diese "Entspannungseinheit" auf Autopilot, indem Sie zu Ihrem Unterbewusstsein sagen: "Liebes Unterbewusstsein, bitte lass den Ball (5) der tiefen Entspannung so fliegen, dass ich in genau dem richtigen Entspannungszustand bin".

 

9. Konzentrieren Sie sich nur auf Ihren Ball (1) links oben, Ihre Herausforderung. Stellen Sie sich vor, wie der Ball (2) von links unten (Ihre unbewusste Lösung für die Herausforderung) zur dem Herausforderungs-Ball (1) schwebt, diesen umhüllt und in seinem Inneren langsam auflöst.

 

Jetzt schwebt der Ball (3) von rechts oben nach links oben, wo einst der Ball (1) Ihrer Herausforderung war, und jetzt der "Lösungsball (2)" seinen Platz hat. Vereinen Sie jetzt im Geist den Lösungsball (2) mit dem Ball (3), der die drei besten Gefühle repräsentiert, die Sie bisher in Ihrem Leben gehabt haben, und spüren, was passiert. 

 

Lassen Sie den neu entstandenen Ball (2+3) jetzt auf den Ball (4) rechts unten zufliegen, jenen Ball (4), der Ihre neue Zukunft, in der Sie Ihre Herausforderung bereits erfolgreich gemeistert haben, repräsentiert. Lassen Sie auch hier einen neuen Ball (2+3+4) entstehen.

 

10. Erinnern Sie sich noch an Ihren Tranceball (5), der während Ihrer Arbeit unbewusst die ganze Zeit dafür sorgt, dass Sie sich in einer wundervollen Trance befinden?Nehmen Sie diesen Ball (5) jetzt, und verschmelzen ihn mit dem eben von Ihnen neu kreierten Ball (2+3+4).

 

Jetzt haben Sie einen Ball (2+3+4+5) (welche Farbe<n> hat er?), der die Lösung für Ihre Herausforderung, gute Gefühle und die bereits erfolgreiche Zukunft UND einen entspannten Trancezustand beinhaltet.

 

Lassen Sie diesen Ball zu Ihrer Stirn schweben und in sie hineinfließen. Stellen Sie sich vor, wie dieser Ball sich mit jedem Atemzug in Ihrem Körper ausdehnt, bis er ihn vollständig ausfüllt und sogar seine Grenzen überschreitet. Jetzt haben Sie eine Ausstrahlung die auf allen Ebenen die Dinge anzieht, mit der Sie Ihre Herausforderung erfolgreich meistern!

 

Zugegeben, auf den ersten Blick scheint diese Übung etwas kompliziert. Am Anfang ist es deshalb gut, wenn eine Person Ihres Vertrauens Sie durch diesen Prozess begleitet, indem Sie Ihnen die einzelnen Schritte vorliest.

 

Mit der Zeit bekommen Sie schnell ein Gefühl für die einzelnen Schritte. Übrigens eignet sich diese Übung nicht nur für Herausforderungen, sondern ebenfalls für Wünsche und die Entwicklung von Fähigkeiten.

 

Der besondere Tipp: Entwickeln Sie diese Technik für sich weiter! Seien Sie kreativ.

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

 

0 Kommentare

Charismabote No. 12: Drei kleine Charisma-Übungen

Alle Kraft im Geiste.
Alle Kraft im Geiste.

Heute gibt es drei kleine und dabei sehr effektive Übungen. Menschen, die charismatisch erscheinen, wirken in den meisten Fällen sehr präsent.

Das einfache Geheimnis dieser Menschen ist, dass sie sich nicht nur mit Ihrem Körper, sondern auch mit dem Geist im HIER UND JETZT befinden.

Sie erledigen alle Dinge mit einer gewissen Hingabe und einem hohen Maß an Sinnesaufmerksamkeit.

Wenn sich die Gedanken nicht bei den Ereignissen in der Vergangenheit  befinden, oder bei Aktionen, die sich weit in der Zukunft abspielen, hat eine charismatische Persönlichkeit die Chance alles und jeden um sich herum wahrzunehmen.

Mit drei simplen Übungen können Sie einfach Ihre Präsenz im HIER UND JETZT festigen:

1. Übung: Das ZEN des Abwaschens
Machen Sie aus dem Abwasch ein Event! Wenn Sie eine Spülmaschine haben, waschen Sie wieder einmal von Hand ab.

Nehmen Sie die einzelnen Materialien war. Reinigen Sie das Geschirr auf eine fast liebevolle Art und Weise. Widmen Sie sich voll und ganz dieser Aufgabe.

Auch wenn Ihnen dieses Experiment vermutlich zu Beginn etwas albern vorkommen wird, empfehle ich Ihnen diese Übung einen Monat lang durchzuführen.

Es gibt Menschen, die berichten, dass diese Übung, das "Zen des Abwaschens" , sie zu einem anderen Menschen gemacht hat. Durch die neue Fähigkeit, die Aufmerksamkeit nach Belieben zu erhöhen, wurden viele "Tester" ruhiger, entspannter und ... charismatischer.

 

ACHTUNG! Diese Übung kan lebensverändernd sein. Einer meiner Freunde zog nach regelmäßiger Anwendung von Deutschland nach Thailand, heiratete dort die Liebe seines Lebens und baute zwei Unternehmen auf.

Übung 2: Reden ohne zu reden
Aus dem Hypnose-Training kennen viele die Übung des inhaltslosen Sprechens (Babysprache, "Marsianisch"). Im Qi Gong wird eine Übung die "Himmlische Sprache" genannt.

Beide Übungen können die Grundlage für Ihr Charisma-Training bilden. Unterhalten Sie sich ein oder zwei Stunden lang mit anderen, eingeweihten Personen in einer Phantasiesprache. Reden sie soviel wie möglich. Paradoxerweise kommt Ihr Gehirn dadurch zu Ruhe und gibt somit Ihrem eigentlichen ICH viel Raum. So hat Ihr ICH die Möglichkeit, sich zu zeigen. Das Resultat wird Sie sicherlich überraschen.

Übung 3: Bewusste Gedanken
Stellen Sie ihre Gedanken auf "LAUT". Machen Sie sich zunächst eine Stunde, später, mit etwas mehr Übung, einen ganzen Tag bewusst, was Sie so alles denken. Auch hier werden Sie überrascht sein, was da so alles in Ihrem Kopf herumspukt.

Dies ist eine einfache wie geniale Methode, um Ihren Kopf einmal gründlich zu entrümpeln, und um so Ihr Charisma wieder um ein vielfaches auszudehen.

Herzlichst

Tom Krause

1 Kommentare

Charisma Bote No. 11: Charisma im Schlaf?

Ausstrahlung kommt von Innen
Ausstrahlung kommt von Innen

Bekanntlich sind die letzten Minuten vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen sehr produktiv für unser Gehirn. In dieser Phase planen viele Menschen, wovon sie träumen wollen oder was der Tag so bringen soll.

 

Sie können diese besonderen Minuten nutzen, um sich Ihr Charisma zu designen. Die einzige "Regel" dabei ist: Seien Sie kreativ. Da vermutlich jeder Mensch eine sehr eigene Vorstellung davon hat, was Charisma ist, sollten Sie ein wenig experimentieren, wie SieIhre Ausstrahlung dazu bringen, sich weiter auszudehnen. Ich stelle Ihnen jetzt EINE mögliche und sehr bewährte Übung vor. 

 

Mit der Zeit werden Sie wahrscheinlich bemerken, wie einfach es ist, sich Ihre eigene Übung zu designen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß!

 

Übung: Die magische Kugel

 

1. Stellen Sie sich vor, wie eine etwa faustgroße Kugel knapp unter Ihrem Bauchnabel in Ihrem Bauch "schwebt".

 

2. Legen Sie die Farbe der Kugel fest. Idealerweise ist die Farbe Ihre Lieblingsfarbe, und/oder eine Farbe, die Sie mit Ausstrahlung und Charisma in Verbindung bringen. Viele Menschen verbinden mit dem Begriff Charisma auch die Farbe Gold.

 

3. Stellen Sie sich drei Situationen aus Ihrem Leben vor, in denen SIE sich ganz besonders charismatisch fanden. Stellen Sie sich dann drei Situationen vor, in denen Sie andere Menschen sehr charismatisch fanden.

 

Arbeiten Sie dabei mit allen Sinnen. Sehen, hören, fühlen und vielleicht riechen und schmecken Sie, was damals geschah. Stellen Sie sich vor, dass Sie sich direkt in diesen schon erlebten Situationen von damals befinden. Wenn Sie sich die anderen Situationen mit "fremden" charismatischen Menschen vorstellen, verfahren Sie ähnlich und lassen Sie Ihrer Intuition UND Ihrer Phantasie freien Lauf ...

 

4. Nehmen Sie die Energie dieser Ihrer Vorstellungen und führen Sie sich vor Augen, wie diese komplette Situation mit all den Gefühlen in Ihre Charisma-Kugel unter Ihrem Bauchnabel hineinfließt. Gehen Sie Situation für Situation aus der Vergangenheit durch und lassen Sie all diese charismatischen Momente in Bild, Ton und Gefühl in diese Kugel hineinfließen.

 

Machen Sie die Gefühle und Bilder dabei so bunt, so stark und intensiv, wie es sich gerade noch aushalten läßt. Achten Sie darauf, ob/wie sich die Farbe der Kugel verändert.

 

5. Jetzt kommt der große Moment: Stellen Sie sich vor, wie die Kugel sich mit jedem Atemzug, den Sie machen, etwas größer wird. Machen Sie dies so lange, wie sie möchten (Das Universum ist groß ;-))

 

6. Jetzt kommt Ihr Unterbewusstsein ins Spiel. In dieser Phase zwischen WACH SEIN und SCHLAFEN hat es oftmals seine stärksten Momente. Lassen Sie sich überraschen, was es Ihnen mitteilen will ...

 

7. Wenn Sie diese Übung zwei Wochen mindestens einmal am Tag absolvieren, garantiere ich Ihnen erstaunliche Resultate in Bezug auf Ihre Ausstrahlung. Denken Sie daran, das Ausstrahlung auch eine Energie ist, mit der Sie sich Wünsche erfüllen können ...

 

Ich sende Ihnen charismatische Grüße und wünsche Ihnen eine zauberhafte Woche!

Tom Krause

2 Kommentare

Charisma Bote No. 10: Praxis für mehr Charisma

Viele Menschen wünschen sich mehr Ausstrahlung.
Viele Menschen wünschen sich mehr Ausstrahlung.

Viele Menschen wollen mehr Charisma. Sie wollen es ausdehnen. Am besten soll es den Raum füllen, in dem sie sich gerade aufhalten. Dann strahlen sie in ihrer Vorstellung wie die prominenten Menschen des öffentlichen Lebens, wie die Dichter und Denker unserer Spezies.

 

Es ist faszinierend zu betrachten, wie unterschiedlich die Ausstrahlung der Menschen sein kann. Es scheint so, als ob Charisma auch immer etwas mit der Energie des jeweiligen Menschen zu tun hat.

 

Ich bin kein Wissenschaftler und dies will ich auch gar nicht sein. Deshalb sind die nun folgenden Ansichten nur Beobachtungen aus meiner Welt, zu denen sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.

 

Grundbetrachtungen Charisma:

 

1. Je mehr ein Mensch von sich und seinen Absichten überzeugt ist, desto mehr wirkt seine Ausstrahlung auf andere Menschen.

 

Leider scheint dies gleichermaßen für "gute" und "böse" Menschen, für "gute" und "böse" Absichten zu gelten. Ludolf Herbst zum Beispiel nähert sich diesem Thema ausführlich in dem Buch "Hitlers Charisma - Die Erfindung eines deutschen Messias" (erschienen im Fischer-Verlag, ISBN 978-3-596-18562-7, 12,99 Euro) 

 

2. Dinge ziehen sich an. Trifft ein Mensch mit seinen Gedanken, die sich auch und vor allen Dingen in seiner Ausstrahlung wiederspiegeln, den Nerv einer bestimmten Gruppe von Menschen, so strömen diese in Massen herbei. Dieses Phänomen habe ich zum beispiel bei Veranstaltern von Seminaren erlebt. Und bei Menschen, die lange, lange Zeit vollkommen erfolglos waren, aber plötzlich von einer gewissen Art von Menschen mit ähnlichen Denkmustern großen Zuspruch erfahren. 

 

Dabei muss die Idee, das Konzept oder das Produkt nicht einmal gut sein. 

 

3. Es gibt keinen Menschen ohne Charisma. Viele Menschen scheinen ihr Charisma, ich nenne es hier mal eine Energieart, regelrecht einzuziehen. Sie machen sich energetisch unsichtbar. 

 

Es gibt viele verschiedene Arten und Weisen, wie Menschen mit ihrer Ausstrahlung umgehen. Manche scheinen so auf "Sog" gestellt zu sein, dass sie zu Energie-Staubsaugern mutieren. Diese werden gerne auch Energie-Vampiere genannt. Vielleicht kennen Sie das, wenn ein Mensch sich in Ihrer Nähe aufhällt und Sie nur einen Gedanken haben: "Ich möchte weg von hier".

 

Hinter diesem (unbewussten) "Verhalten", dieser (oft unbewussten) Ausstrahlung kann oft eine tragische Lebensgeschichte stehen. Dazu möchte ich an dieser Stelle die Seite von Frank Goll und Silke Statzner empfehlen: http://energie-vampire.de 

 

4. Es muss gar nicht mehr, sondern oft nur eine andere Ausstrahlung sein. Wie heißt es so schon in dem

 

Kommt nun ein Mensch auf mich zu und wünscht sich einen Tipp, wie er sein Charisma, seine Ausstrahlung ausdehnen kann, empfehle ich ihm folgende Übung:

 

In sieben einfachen Schritten zu mehr Charisma


1. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und stellen Sie beide Füße fest auf den Boden. Schließen Sie die Augen. Erden Sie sich, indem Sie sich zum Beispiel vorstellen, dass Wurzeln aus Ihren Füßen wachsen.

2. Kommen Sie innerlich zur Ruhe. Verfolgen Sie Ihren Atem. Denken Sie an etwas, was Sie schon früher einmal entspannt hat.

3. Nehmen Sie wahr. Erspüren Sie Ihre Ausstrahlung, erspüren Sie jenes Feld, welches sich um Ihren Körper herum befindet.

4. Wenn Sie jetzt eine Ahnung davon haben, wo ungefähr sich dieses Feld befindet, dann ziehen Sie dieses, was manche Menschen auch "Aura" nennen, ein! Ja, Sie haben richtig gelesen, ziehen Sie dieses Feld ein, ganz zu sich heran.

5. Jetzt spüren Sie vermutlich zum ersten Mal, wie komisch es sich anfühlt, wenn die Ausstrahlung, die Sie besitzen, so gut wie nicht mehr vorhanden scheint. Keine Angst, sie ist noch da!

6. Die meisten Menschen denken nämlich, sie hätten gar keine Ausstrahlung. Mit diesem Experiment haben Sie sich jetzt bewiesen, dass Sie welche besitzen. Und dass Sie jetzt BEWUSST in der Lage sind, eben diese Ausstrahlung nach Belieben auszudehnen und wieder einzufahren.

Bisher haben Sie dies unbewusst getan, und haben sich so möglicherweise in manchen Situationen komisch gefühlt.

7. Jetzt sind Sie bereit für Experimente. Wiederholen Sie die Übung noch einige Male, bevor Sie Ihre Ausstrahlung über das bisher bekannte Maß hinaus ausdehnen. Behalten Sie die Ruhe, wenn Sie beim ersten "Grenzübertritt" überwältigende Gefühle überkommen - das ist ganz normal. Mit der Zeit tritt ein Gewöhnungseffekt ein.

Wow, der Grundstein für Ihre neue Ausstrahlung ist gelegt. Wie es weitergeht, bestimmen Sie ...

 

Das größte Charisma dieses Universums besitzt übrigens meine Tochter, wenn sie lacht, werde ich von einer Woge guter Gefühle regelrecht überschwemmt ...

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

5 Kommentare

Charisma-Bote No. 9: Der smarte Tod des Märchenonkels?

Schon lange werden Informationen in Form von Geschichten weitergegeben.
Schon lange werden Informationen in Form von Geschichten weitergegeben.

Es gab eine Zeit, in der wurde mündlich überliefert, was Menschen erlebt und gehört hatten. Die Geschichtenerzähler wurden stets geachtet und umlagert, wenn Sie begannen, Ihre Abenteuer durch bildhafte Sprache und geheimnisvolle Betonung zum Leben zu erwecken.

 

Und schon seit jeher hatten viele Geschichten einen tieferen Sinn, eine Moral, oder sogar eine heilende Wirkung

 

Ein gewisser Herr Jesus gehört da wohl zu den bekannten Vertretern dieser „Zunft“, Charlotte Rougemont hingegen eher nicht. Die 1901 in der Hansestadt Hamburg geborene Frau hatte sich bis zu Ihrem Tode im Jahr 1987 das Erzählen von Märchen zur Lebensaufgabe gemacht.

 

Geschichten fördern das Wohlbefinden

 

Als Studentin nahm sie an einem Vortrag der Märchenerzählerin Vilma Mönkeberg-Kollmar teil – dies war der Wendepunkt in ihrem Leben. Von diesem Tag an lernte sie neben ihrem Beruf als Medizinisch Technische Assistentin viele Märchen auswendig und trug sie ihren Patienten am Krankenbett vor. Besonders kurz nach dem Ende des zweiten Weltkrieges 1945 in einem Lazarett in der Fördestadt Flensburg spendeten ihre Geschichten Trost und gaben den Verletzten Hoffnung und Zuversicht. Dies machte sich auch in Form einer schneller fortschreitenden Genesung bemerkbar.

 

So wurden über die Jahrhunderte Anekdoten, Legenden, Sagen, Fabeln, Geschichten, Metaphern, Gleichnisse und Märchen weitergegeben.

 

Besonders letztgenannte Form verbreitete sich dank der Märchensammlung von Jacob und Wilhelm Grimm, die neben den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht die bis heute die einzige weltweit wirklich berühmte Sammlung bildet.

 

Und sogar heute erlebt das Erzählen von Geschichten und Metaphern eine kleine Renaissance, und zwar im therapeutischen Kontext.

 

Hypnose in Geschichten geht in die Geschichte ein

 

In den 1980er Jahren erzielte der Hypnotiseur Milton Hyland Erickson mit Metaphern, die er seinen Klienten erzählte und mit hypnotherapeutischen Sprachmustern anreicherte, bemerkenswerte Erfolge.

 

Von der Arbeit Ericksons begeistert und inspiriert, baute der Mit-Erfinder des Neuro Linguistischen Programmierens, Dr. Richard Bandler, diese in das Modell von NLP mit ein.

 

Daraus entwickelte sich die Technik Nested Loops. Hypnotische Sprachmuster, eingebaut in ineinander verschachtelte Metaphern – eine sehr wirksame Methode, um besonders in Gruppen dramatische Veränderungsarbeit zu bewirken.

 

Doch von dieser Nische einmal abgesehen, scheint die Kunst des Erzählens zumindest im Alltag auszusterben.

 

Mit fast jedem Mobiltelefon ist es heute möglich, qualitativ hochwertige Fotos zu machen. Doch nicht nur das, die gerade gemachten Fotos können sofort in Social-Media-Netzwerken veröffentlicht werden.

 

So wissen Familie, Freunde und wer auch immer sofort über den Besuch in der Disco, am Strand oder im Restaurant in Form von vielen vielen Fotos bescheid.

 

Was früher ernst beim nächsten physischen Aufeinandertreffen oder am Telefon „mühsam“ erzählt werden musste, kann heute in sekundenschnelle und in Echtzeit in Form von Fotos und Videos durch die Datenleitung gejagt werden.

 

Ein Wintertag mit Folgen

 

Damit fällt in den meisten Fällen die bildhafte und begeisterte Erzählung flach. Dies fiel mir am vergangenen Wochenende auf. Er schneite dicke Flocken, die der Wind tänzelnd umherwehte. Meine nun schon fast dreijährige Tochter stand am Wohnzimmerfenster und blickte fasziniert auf die Winterwunderwelt da draußen.

 

Mit den Worten „Papa, da ist ganz viel Schnee!“ war klar, dass sie und ich jetzt wohl eine kleines Winterabenteuer erleben sollten.

 

Gesagt – getan. Schnell war der Schneeanzug über- und die wärmenden Handschuhe angezogen. Und schon ging es raus in den Schnee. Nur ein paar Schritte, und schon waren wir im Wald. Dort gab es allerlei abenteuerliche Dinge zu entdecken: Spuren von Tieren im Schnee, einen kleinen Bach und einige Hunde mit Frauchen und Herrchen auf Sonntagsspaziergang.

 

Nach einer kleinen Schneeballschacht, Schneerutschen und Schneeflocken essen ging es schnell zurück in die warme Stube, wo schon warmer Kakao und Plätzchen warteten.

 

Das Sie an dieser Stelle keine Fotos dieses kleinen Winterausfluges sehen, ist dem (leeren) Akku meines Smartphones zu verdanken. Er verhinderte aus wunderbare Art und Weise Fotos dieses wunderbaren Schneeabenteuers. Somit war ich angehalten, dieses Erlebnis in mich aufzunehmen und in meinem Gedächtnis abzuspeichern.

 

Und was soll ich sagen (schreiben)? Ohne dauernd Fotos zu machen wirkte das Erlebnis viel mehr wie aus einem Guss! Ich musste mich nicht dauernd darum kümmern, vermeintlich unwiederbringliche Momente in Form eines Fotos festzuhalten.

 

Nein, ich konnte ganz und gar bei meiner Tochter sein, und es war ein unvergessliches Erlebnis.

 

Mehr Erlebnis, weniger Fotos

 

Damit wir uns richtig verstehen: ich mag Fotos, ich mag Smartphones und ich bin (laut einiger Freunde) süchtig nach Facebook. Doch halte ich es für wichtig, sich die Fähigkeit, seinem Gegenüber Geschichten erzählen zu können, zu bewahren.

 

Dies hat einige Vorteile. Es hält zum Beispiel den Geist fit und steigert die Sinnesaufmerksamkeit. Mit einer gut vorgetragenen Präsentation gewinnen Sie gegen jede Power-Point-Präsentation. Ich merke gerade, dass diese Liste sich beliebig fortsetzen ließe.

 

Also: bleiben oder werden Sie ein brillanter Geschichten-Erzähler. Saugen Sie die schöne Welt um sich herum auf wie ein Schwamm und geben Sie sie in einer bildhaften und packenden Art und Weise an ihre Mitmenschen in Form einer Geschichte weiter.

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

P.S.: Das Erzählen von Geschichten ist einer jener „sagenumwobenen“ Bausteine, die charismatischen Menschen zugeschrieben werden.

 

0 Kommentare

Charisma-Bote No. 8 - Erfolgskasper - Auf der Suche nach dem eigenen Glück

Was bedeutet Erfolg für Dich? Was macht Dich glücklich?
Was bedeutet Erfolg für Dich? Was macht Dich glücklich?

Hilfe, mir wird schwindelig! Ich habe über eintausend Facebook-"Freunde". Doch wenn ich mir die unendlich scheinenden Ratschläge, Zitate und Lebensweisheiten durchlese, dann bekomme ich Probleme.

 

Was ist richtig, was ist falsch? Wenn ich nicht 14 bis 20 Stunden täglich an meinen Zielen arbeite, bin und werde ich in den Augen viele "Erfolgstrainer" nicht erfolgreich. Wenn ich nicht eine bestimmte Verhaltensweise an den Tag lege, dann werde ich in die Kategorie "Versager" einsortiert. Und wenn ich mal auf einen polarisierenden Post entsprechend polarisierend reagiere, dann wird der Post entfernt und die Freundschaft gleich mit.

 

Ich glaube die Krux besteht darin, dass jeder Mensch eine eigene Definition von Erfolg hat. Für eine Mutter ist es ein großer Erfolg, wenn das Baby endlich schläft. Für einen Geschäftsmann ist es ein Erfolg, wenn er eine Million Schraubenzieher verkauft hat. Ein schwer Krebskranker ist einfach glücklich und in seiner Welt wahrscheinlich sehr erfolgreich, wenn er einen weiteren Tag schmerzfrei und lebend ER-lebt hat.

 

Ich habe so viele Bücher zum Thema Erfolg gelesen, und in jedem Buch stand etwas anderes.

 

Ich habe aus vielen verschiedenen Quellen meine eigene Definition von Erfolg & Glück geschaffen, und diese Liste wird fortgesetzt. Dies versetzt mich in die Lage, nicht darauf angewiesen zu sein, was ANDRERE für Erfolg halten. 

 

Der einzige Indikator dafür, dass ich richtig liege, ist mein gutes Gefühl. Wenn ich mich gut fühle, und dies die meiste Zeit des Tages über, dann kann meine Lebensweise nicht so falsch sein, oder? 

 

Hier möchte ich Ihnen jetzt die Sätze vorstellen, nach denen ich zu einem großen Teil mein Leben ausrichte (bei einigen Dingen klappt es mehr, bei anderen weniger gut, und doch von Tag zu Tag und in allen Bereichen etwas besser ;-)

 

Vielleicht erkennt der ein oder andere Leser Teile berühmter Zitate wieder:

 

Meine "Glücklichkeits"-Affirmationen für ein gut gelebtes Leben:

 

- Ich erziele Erfolg, wenn ich gut lebe, viel lache und viel liebe.

- Ich bin immer voller Dankbarkeit für mein tolles Leben.

- Ich weiß die Schönheit der Erde in all ihren Facetten zu schätzen.

- Ich verbessere die gesellschaftlichen Verhältnisse mit meinem Handeln.

- Ich helfe Menschen, wenn sie wollen, gesünder zu werden.

- Ich gehe meinen eigenen Weg mit Ruhe und Gelassenheit.

- Ich bemühe mich, wirklich JEDEN Menschen in seiner Welt zu verstehen.

- Ich bin stolz auf meine Erfolge und die anderer Menschen. Wenn ich will.

- Ich lebe immer so, dass ich vor mir selbst bestehen kann.

- Ich strebe vor allem danach, glücklich zu sein. Mit jeder Faser eines Körpers

- Ich bin so stark, dass mein Seelenfrieden gesichert ist.

- Ich spreche mit jedem Menschen über Glück, Gesundheit und Wohlstand.

- Ich sehe stets die positive Seite der Dinge und Ereignisse.

- Ich denke an das Beste und ich erwarte das Beste.

- Ich finde tausend Gründe, um zu lachen.

- Ich finde tausend Gründe um mich und andere zu loben.

- Ich finde tausend Gründe, um zu lieben.

- Ich tue und denke erhebende Dinge.

- Ich suche nach Möglichkeiten, um andere zu erheben.

- Ich strebe danach, mich wohl zu fühlen.

- Ich erkenne, dass sich mein "Wert" daran messen lässt, wie glücklich ich bin

- Ich treffe in jeden Moment meines Lebens die Entscheidung(en).

- Ich strebe vor allem danach, glücklich zu sein.

- Ich halte Augen und Ohren offen für Feedback aus meiner Umgebung.

 

Auch ich bin ja zum Teil und in meiner Welt so eine Art Erfolgskasper. Deshalb lautet mein Ratschlag, meine Lebensweisheit:

 

"Designe Dir Deine eigenen Lebensweisheiten, die Dir gute Gefühle bereiten - jeden Tag"

 

Und auch diesen Vorschlag und Affirmationen mögen andere Menschen für Blödsinn halten und dies ist gut so. Jeder hat seine eigene Wahrheit. 

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

 

 

3 Kommentare

Charisma-Bote No. 7 - Das geheime Eigelb der Opernsänger

Für mich war es nur ein Gag. Nein, vielleicht war es auch ein lieb gewonnenes Ritual. Auch wenn ich mir sicher war, dass es nur die Einbildung im Kopf war, die tatsächlich für den gewünschten Erfolg dieses Rituals sorgte, funktionierte es jedes Mal. 

 

In meiner "Tingelzeit" probierte ich jede Menge Dinge auf der Bühne aus. Mein Job als Journalist garantierte mir ein festes Einkommen, und so konnte ich mich nebenbei in Sachen Comedy und Moderation austoben.

 

Da ich durch meine Arbeit bei der Zeitung auch ein wenig zur "Lokalprominenz" gehörte, gab es auch tatsächlich unzählige Auftritte bei Stadtfesten, Hochzeiten und Jubiläums-Veranstaltungen. Zum einen mit der Parodiegruppe "The Doubles", deren Ansager ich war, zum anderen als Moderator von Veranstaltungen.

 

Vor jedem Auftritt gab es Likör

 

Vor jedem Auftritt genehmigte ich mit einen Baileys, ohne Eis. Er verlieh meiner Stimme eine gewisse Sanftheit und gleichzeitig ein beachtliches Volumen. Zumindest versetzte der Glaube daran damals Berge. Stets war meine Stimme voll da, allerdings auch, wenn ich mal keinen Likör getrunken hatte; -)

 

Doch dies ist eine Anekdote aus längst vergangener Zeit. Lange schon hatte ich dieses Ritual vergessen, als vor ein paar Jahren mein Tonmeister Michael Schecker während eines Workshops nach einem harten Tag für die Stimmen der Teilnehmer (und der meinigen) Stimmperlen verteilte (http://www.amazon.de/MAGIC-VOICE-Stimmperlen-20-St%C3%BCck/dp/B003O9MEF8/ref=cm_cr_pr_product_top). Mit ihren ätherischen Ölen und andern geheimnisvollen Zutaten halfen diese Perlen tatsächlich. Sozusagen als "Pille danach".

 

Bei aktuellen Recherchen zu einem ganz anderen Thema - Auftrittsstress für Karnevals-Musikgruppen - stieß ich wieder auf ein Rezept für die Stimmbänder, auf welches die Band "Die Räuber" seit Jahren schwören:

 

Das Geheimrezept der Opernsänger: 

 

1 Eigelb

2cl Weinbrand

Zwei Esslöffel Zucker

 

Verrühren und dann langsam trinken. Das Lecithin im Eigelb soll die Stimmbänder geschmeidig machen. Ob es hilft, kann ich (noch) nicht beurteilen. Die "Fachmeinungen" im Internet überschlagen sich. Ein Selbstversuch wird jedenfalls dann per Video von mir dokumentiert.

 

Fest steht, dass es viele Varianten und Geheimrezepte für die Stimme gibt. In der Ausgabe No. 4 des Charisma-Boten hatte ich ja bereits meine Meinung verkündet, dass die Denke im Kopf zu einem großen Teil darüber entscheidet, ob die Stimme fit ist oder nicht.

 

Doch hier geht es mir vordergründig  um etwas ganz anderes. Wenn solche Rituale, solche Mixturen als Krücke dienen können, um die Stimme fit zu machen oder fit zu halten, wo können Sie so etwas dann in erst in anderen Bereichen einsetzen?

 

Dr. Fritz heilt mit rostigem Skalpell

 

Dr. Fritz, der angebliche Geist eines KZ-Arztes aus Nazi-Deutschland, fährt regelmäßig in die Körper brasilianischer Kiosk-Besitzer und Kfz-Meister. Diese operieren dann in Trance nach Feierabend oftmals die Nacht durch arme Menschen, die sich ärztliche Behandlung nicht leisten können.

 

Die Methoden sind krude bis brutal, die hygienischen Umstände katastrophal; dennoch sind die Heilungserfolge beachtlich. 

 

Warum ist dies so? 

 

Die Behandlung ist streckenweise sehr schmerzhaft, und scheinbar herrscht bei den Patienten der Glaubenssatz: "Was weh tut muss heilen".

 

Hier ein Video dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=kLJyBJSt2So

 

Keine Angst, sie müssen sich jetzt keine Kanülen in den Körper rammen. Ich habe nur diese extremem Pole, "Eigelb mit Zucker" und "Dr. Fritz" gewählt, um zu verdeutlichen, welche Vehikel Menschen nutzen, um an Ihr Ziel zu gelangen.

 

Deshalb mein Tipp: Designen Sie sich für bestimmte Situationen in Ihrem Leben Rituale, die Sie weiterbringen. Rituale, an die Sie glauben und die Ihr mehr oder weniger magisches Werkzeug sind.

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

 

 

 

 

 

 

1 Kommentare

Der Charisma-Bote No. 6: Lego statt Gummibären?

Lego statt Gummibären in Meetings?
Lego statt Gummibären in Meetings?

Vielleicht wurden auch schon zu viele Artikel über Führungskräfte, Soft Skills und "effektive" Meetings geschrieben. Mir egal, ich habe Lust, etwas zum Thema mit den Tasten zu hämmern. Und vielleicht ist es ja gerade DER Artikel, der die Meeting-Kultur in Deutschland entscheidend verändert!

 

Menschen, die im Büro arbeiten, kennen meistens die Prozedur des "Meetings" oder des "Jour fixe". Diese Dinger hießen ganz früher einmal ganz einfach "Besprechung".

 

Es muss ja nicht gleich die Ansicht von "Stromberg"-Schöpfer Ralf Hussmann geteilt werden ("Meetings sind Treffen von Lügnern, um sich gegenseitig etwas vorzumachen") doch im Hinblick auf so manches Zitat, welches im Netz zu finden ist wird deutlich, das viele Besprechungen ohne Entscheidungen und Ergebnisse enden. Oder noch schlimmer, vertagt werden.

 

Auch ein Klick nach der Eingabe des Wortes "Meeting" bei amazon (amazon, NICHT Google!) offenbart, dass es fast 50.000 Buchvorschlägen eine "Meetingkultur" in Deutschland gibt.

 

Doch was tun? Wie sieht er aus, der ultimative Leitfaden für effiziente Besprechungen? Angesichts der Schwemme an Literatur scheint es fast, als wäre ein Meeting oder eine Besprechung fast schon ein Fall für die Wissenschaft.

 

Hier kommt jetzt mein "Leitfaden" für eine neue Meetingkultur ;-)

 

1. Feststellung: Ist diese Besprechung überhaupt nötig?

2. Zeitrahmen: Ein (sehr) kurzer Zeitrahmen zwingt zu Ergebnissen. Halbieren Sie die übliche Meetingzeit. Nach einem Monat halbieren Sie noch einmal die bereits halbierte Zeit.

3. Frage: Welche Entscheidungen werden am Ende des Meetings getroffen?

4. Bis wann sollen aus den Entscheidungen wohldefinierte Ergebnisse werden (Ausmaß, Inhalt, Zeit)?

 

Einen "Notfalltipp" für zu lange Meetings möchte ich hier noch einfügen. Gummibärchen, Kaffee und Kekse haben in Meetings nichts zu suchen. Sie verlängern eine Besprechung automatisch, weil sie es gemütlich machen.

 

Wenn überhaupt, dann "servieren" Sie in einer Kreativ-Pause lieber ein paar Schalen mit Lego-Steinen. So wird die sinkende Aufmerksamkeits-Kurve zum haptischen Erlebnis und steigt (hoffentlich) wieder.

 

So handhabt es immerhin, wie sollte es auch anders sein, der Lego-Europachef Dirk Engehausen in Vorstandssitzungen.  Und immerhin ist der dänische Spielwarenkonzern der zweitgrößte Spielwaren-Hersteller der Welt und in Deutschland sogar Marktführer.

 

Wenn Sie das Thema näher interessiert, dann finden Sie auf meiner Seite http://www.100-impulse-vortrag.de die oben aufgeführten Punkte noch einmal ausführlich erläutert. Allerdings nicht so ausführlich wie manches Meeting ;-)

 

Charismatische Grüße

 

Tom Krause

 

 

0 Kommentare

Der Charisma-Bote No. 5 Errätst Du meine Körpersprache?

Liebe Leser,

 

heute geht es um Körpersprache. Der Kult, der um dieses Thema wird zusätzlich von einer großen Ernsthaftigkeit begleitet ( abgesehen von Samy Molcho, der seine Darbietungen mit viel Offenheit und Humor würzt).

 

Der Körpersprache wird eine sehr große Macht zugeschrieben. Menschen, die scheinbar die Körpersprache "entschlüsselt" haben, fühlen sich anderen Menschen oft überlegen, weil sie diesen "lesen" können.

 

Dem entsprechend wird in vielen Seminaren und Workshops mit viel Ernsthaftigkeit "unterrichtet". Ich habe von sehr guten Trainern gelernt, dass am man am meisten lernt, wenn es Spaß macht und viel gelacht wird.

 

Deshalb möchte ich diese Woche im Charisma-Boten von einer Körpersprache-Übung berichten, die in meiner Welt viel Spaß bereiten kann.

 

Diese Übung kann mit 3 bis unendlich vielen Personen gespielt werden. Diese Übung ist verhältnismäßig einfach:

 

1. Jeder Teilnehmer schreibt ein Gefühl auf, zum Beispiel "glücklich", "begeistert" oder "entspannt". 

 

2. Alle Zettel werden in einem Hut oder einer Dose gesammelt. Dann wiederum zieht jeder Teilnehmer einen Zettel.

 

3. Dann wird das auf dem Zettel beschreibene Gefühl von demjenigen, der den zettel gezogen hat, anhand der eigenen Körpersprache dargestellt. Die Anderen müssen nun erraten, um welches Gefühl es sich dabei handelt.

 

Ich wünsche viel Spaß beim Spielen! So lernt jeder, der diese Übung macht, seine eigene Körpersprache kennen. Zudem wette ich, dass allen Beteiligten diese Übung sehr viel Spaß bereiten wird.

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

 

 

 

 

 

 

12 Kommentare

Der Charisma-Bote No. 4 : Stimmhygiene

Wer zu ängstlich mit seiner Stimme umgeht, dem kann sich leicht versagen.
Wer zu ängstlich mit seiner Stimme umgeht, dem kann sich leicht versagen.

Liebe Leser,

 

viele von Ihnen setzen Ihre Stimme beruflich ein. Sei es jetzt als Trainer, als professioneller Sprecher oder als Moderator bei Radio oder Fernsehen.

 

Zum Thema "Wie halte ich meine Stimme in Ordnung?" gibt es die bekannten Tipps wie zum Beispiel immer genügend Wasser zu trinken. Dieser und andere Tipps sollen dazu beitragen, dass Sie davor bewahrt werden sollen, Ihre Stimme zu verlieren.

 

Ich persönlich bin seit 2003 selbstständig und habe Sommer wie Winter Aufträge in Form von Vorträgen, Moderationen und Seminaren. Hierfür benötige ich meine Stimme, die über Stunden und Tage topfit sein muss.

 

Zugegeben, ich habe ein Mikrofon, denn über einen Zeitraum von fünf Tagen auf der Bühne könnte es mit der Kraft der Stimme schon einmal eng werden, wenn sie über eine solche Distanz ständig gezwungen wäre, in natura mit einer Lautstärke zu arbeiten, die für zwanzig bis neunzig Teilnehmer gut hörbar ist.

 

In den zurückliegenden zehn Jahren habe ich mir nicht einmal Gedanken darüber gemacht, dass ich mir eine Erkältung oder eine Stimmbandentzündung zuziehen könnte.

 

Einige von Ihnen werden jetzt vielleicht sagen: "Glück gehabt, keine Panik, kommt schon noch!"

 

Ich halte dem entgegen? Woher wissen Sie das? Ich glaube, dass es wie so oft die Einstellung zum Leben ist, die dafür sorgt, dass meiner Stimme nichts passiert.  

 

Wie dem auch sei. Es ist ein Tipp, der mir in meiner Welt geholfen dabei geholfen hat, immer auf den Punkt "fit in der Stimme" zu sein. Genaugenommen sind es sogar zwei Tipps:

 

1. Tipp: Denken Sie einfach nicht so viel darüber nach. Wer sich zu viele Gedanken über eine Sache macht und sich Horrorszenarien mit allen Sinnen vorstellt, der darf sich nicht wundern, wenn diese "Planungen" dann auch zielgerecht eintreten. Ich weiß natürlich nicht, ob ich vielleicht doch eines Tages, vielleicht beim wichtigsten Auftritt meines Lebens bitter mit Stimmentzug bestraft werde für meine Strategie. Doch ich denke, wenn etwas zehn Jahre lang gut funktioniert hat, dann behalte ich dies erst einmal bei.

 

2. Tipp: Bieten Sie Ihrer Stimme eine Zeit der Erholung. Bei Workshops kann es passieren, dass ich über den Tag fünf bis sechs Stunden auf der Bühne bin, und mein Sprechanteil dabei sehr sehr hoch ist.

 

Abends wundern sich dann Teilnehmer und Kollegen, wenn ich nicht mittkomme, wenn sie noch ein Bierchen trinken gehen. Ich ziehe mich dann in mein Hotelzimmer zurück. Dort lasse ich es mir gut gehen und ... schweige. Ich mache meinen Kopf leer, meinen Kopf frei von Gedanken und schalte ab.

 

Das ist meine Art der Stimmhygiene. Ich nehme eine bewusste Auszeit vom Reden im Einklang mit einem freien Kopf. 

 

Ein lieber Freund und Kollege hat einmal zu Beginn einer mehrtägigen NLP-Practitioner-Ausbildung eine Dynamische Meditation veranstaltet und an ihr teilgenommen. Bei dieser Form der Meditation wird mit dem Körper und auch mit der Stimme gearbeitet. Am nächsten Tag war er dann etwas sehr heiser und konnte dann aber am übernächsten Tag seine Stimme wiederfinden.

 

Seien Sie also gut zu Ihrer Stimme. Behandeln Sie sich nicht wie ein rohes Ei, sondern eher wie einen guten Freund und denken Sie nicht allzu oft darüber nach.

 

Charismatische Grüße

 

Tom Krause

 

0 Kommentare

Der Charisma-Bote No. 3: Ausstrahlung durch Angstfreiheit

Liebe Leser,

 

Ausstrahlung hat in meiner Welt auch etwas mit Angstfreiheit zu tun. Deshalb gibt es heute gibt es eine Übung, doch Vorsicht, die eignet sich nicht für jedermann. Sie kann sehr heftig sein, deshalb sollte sie mit bedacht ausgeführt werden.

 

Auf der anderen Seite wirkt sie sehr befreiend. Ich habe sie "Das Ensemble des Todes" oder "Die letzte Umarmung" getauft. Es gibt einen deutschen Fernsehfilm, der heißt "Der große Bellheim". In diesem Vierteiler geht es um einen Kaufhaus-Magnaten, Peter Bellheim, der sein Unternehmen retten muss. Die Hauptrolle wird von Mario Adorf gespielt. Am Ende des Films ist in einem seiner Kaufhäuser die gesamt Belegschaft versammelt, also einmal im Atrium und in den darüber liegenden Stockwerken. All diese Mitarbeiter gratulieren ihm zu seinem Sieg.


Ich denke mir, wenn ich mir vorstelle, mein letztes Stündlein hat geschlagen (hoffentlich habe ich noch ein paar Jahre), dann treffe ich am Schluss noch einmal alle Menschen, denen ich in meinem Leben begegnet bin. Und all diese Menschen klatschen mir Beifall und ich umarme jeden einzelnen von ihnen. Auch die "Bösen". Menschen, vor denen ich Angst hatte, Menschen, die mir nicht Gutes angetan haben, Menschen, über die ich vielleicht vorschnell geurteilt habe, stehen dort. Sie gehören zu meinem Leben und wir verzeihen uns gegenseitig.


In dieser Vorstellung findet eine Versöhnung statt. Natürlich gibt es bei einigen Menschen Situationen zu denen sie sagen " Ich kann mir niemals vorstellen, dass ganz bestimmte Menschen und dazugehörige Situationen für irgend etwas gut gewesen sein sollen". Deshalb: wenn sich diese Übung nicht stimming für Euch anfühlt, lasst lieber die Finger davon.


Wer allerdings diese Übung zwei- bis drei Wochen jeden Abend vor dem Einschlafen einmal macht, dem garantiere ich, dass er sie als unheimlich ... befreiend erleben wird. Denn diese Übung hat nicht nur Auswirkungen auf die Vergangenheit, sondern auch auf Euren gegenwärtigen Umgang mit Menschen, und damit auch auf Eure Zukunft.


Herzliche GrüßeTom Krause

 

P. S.: Videos von MEIN ESPRESSO-TV findest Du täglich auf:http://www.facebook.com/meinespressotv oder bei  http://www.youtube.com/user/PervanIlle

0 Kommentare

Der Charisma-Bote No.2: Deine Ausstrahlung ist überall

Liebe Leser,

 

viele Menschen halten das Wort "Charisma" und die damit verbundene Vorstellung, mehr Ausstrahlung zu besitzen, für Zufall und/oder Zauberei.

 

Hinter dem Wort "Charisma" scheint sich also etwas Magisches zu verbergen - manchmal scheint es nur so, als ob ich eine Pille nehmen muss, und schwupps, schon ist das MEHR an Ausstrahlung da. Zu Beginn meiner Karriere als Trainer für Stimme & Charisma habe ich das auch gedacht. Tatsächlich habe ich im Laufe der Zeit herausgefunden, dass es ganz andere Wege gibt, an Charisma zu gelangen.

 

Ein Weg, den ich Euch heute vorstellen möchte, ist ein ganz einfacher. Ein schlauer Mann* hat einmal gesagt: "Wir können nicht nicht kommunizieren". So verhält es sich auch mit unserer nonverbalen Kommunikation, mit unserer Ausstrahlung. All jene Dinge, die wir schon unser ganzes Leben lang jeden lieben langen Tag lang denken, strahlen wir auch aus, ohne dass wir etwas dabei sagen.

 

Viele von uns tragen in ihrem Leben die unterschiedlichsten (Verhaltens-) Masken, um gewissen Erwartungshaltungen zu entsprechen (Eltern, Lehrer, Partner). 

 

Zum Beispiel ein Versicherungsvertreter, der ins Haus kommt. Er trägt einen gepflegten Anzug, hat manikürte Fingernägel und besitzet eine sehr gepflegte Ausdrucksweise. Vielleicht bietet er uns sogar ein spannendes Produkt mit großer Sicherheit und hoher Rendite an.

 

Die offensichtlichen Gründe sprechen also erst einmal für ihn. Doch in unserem Inneren macht sich währned des Besuches ein ungutes Gefühl breit, welches wir uns nicht erklären können. Nehmen wir mal weiter an, dieser Mann hat am Morgen seine Frau geschlagen, mehrmals ins Gesicht. Auch wenn es uns dies nicht erzählt, dringt dieses Tat auf der Schwingungsebene zu uns durch. Es beschleicht uns ein ungutes Gefühl in der Magegngegend.

 

Dies ist ein extremes Beispiel. Es reicht ja schon, wenn der Versicherungsmensch den ganzen Tag negativen Gedanken nachhängt, die sich um seine Abschlüsse drehen. Dies spüren wir und ... werden höchst wahrscheinliche keinen Vertrag abschließen, obwohl das Produkt vielleicht sogar sehr gut ist.

 

Überleg mal. Welche Gedanken haben Sie so über den Tag? Stellen Sie sich einmal vor, diese Gedanken würden sich manifestieren und als spaghettidicke Schnüre um ihren Körper winden. Positive Gedanken hätten Farben wie lila, Gedanken an Wohlstand grün, an Liebe rot. Negative Gedanken an Tod und Teufel wären braun, scharz und grau. Wie sähe dann Ihr Körper aus?

 

Experiment 1:

Machen Sie doch einmal einen Tag lang dieses Experiment. Kopieren Sie ein Foto von sich, möglicht ein Ganzkörperfoto. Nehmen Sie sich die Pallette von Farbstiften und für jeden Gedanken, bei dem Sie sich erwischen, für jedes Gefühl, das sie verspüren, zeichnen Sie eine Spaghetti-Schnur in der entsprechenden Farbe um ihren Körper.

 

 

Experiment 2:

Wenn Sie durch das erste Experiment ein Gefühl für Ihre Gedanken bekommen haben, dann können Sie ja einmal einen Tag lang die Masken der Erwartungen fallenlassen. Dies hört sich erst einmal einfacher an, als es letztendlich ist.

 

Ihnen muss hier das Kunststück gelingen, sich selbst dabei zu beobachten, ob Sie sich jetzt so verhalten, wie Sie sich fühlen, oder ob Sie gerade Rücksicht auf eine andere Person nehmen, die sie auf die ein oder andere Art und Weise nicht enttäuschen wollen.

 

Hierzu eine kleine Geschichte. Vor ein paar Tagen war ich Gast auf der Feier eines guten Freundes. Kurz nach Mitternacht, wollte ich die Feier verlassen, doch mein Freund bat mich unter Aufbietung vieler Tricks, noch ein wenig zu bleiben. Da ich verhältnismäßig viel Alkohol konsumiert hatte (was ich vielleicht einmal alle zwei drei Jahre mache) und ich zudem noch billige Zigarren konsumiert hatte (was ich nurtue, wenn ich verhältnismäßig viel Alkohol konsumiert habe), war mir übel. Darüber hinaus war ich müde, da ich in der Nacht zuvor nur vier Stunden geschlafen hatte.

 

In diesem Fall hätte ich mir also die Maske des freundlichen Kumpels aufgesetzt, der seinen Freund nicht enttäuschen wollte und damit länger auf der Party geblieben wäre.

 

Doch wäre dies nicht ich gewesen, sondern nur eine Maske. Ich wollte ins Bett. Zwar war mein Freund im ersten Moment enttäuscht, doch war er auch am nächsten Tag noch mein Freund. Und ich konnte ich bleiben. Verstehen Sie, was ich meine?

 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Experimentieren!

 

Charismatische Grüße

Tom Krause

 

P. S.: Mehr Videos von MEIN ESPRESSO-TV finden Sie täglich auf: http://www.facebook.com/meinespressotv  

 

*Paul Watzlawick


6 Kommentare

Deine Herausforderung für 2013? Jeden Tag Feier-Tag?

Hallo und guten Tag,


das neue Jahr hat gerade erst begonnen und einige Menschen sagen zu mir: "Tom, nun gib mir mal eine richtige Aufgabe, ich möchte so richtig beschäftigt sein über das Jahr, und zwar mit einem kontinuierlichen Denkprozess, mit einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Ich möchte mir darüber bewusst werden, wie ich jeden Tag so lebe, als wäre es mein letzter".


Davon bin ich ja nicht ein so großer Freund davon, wer möchte schon morgen sterben. Auf der anderen Seite sollte jeder Tag gefeiert werden. Deshalb habe ich jetzt eine ganz tolle Übung für Dich, gestern hatten wir Neujahr, dass ist ja schon ein Feiertag und heute gaben wir den 2. Januar, und danach kommen ja auch noch 300 und ein paar in diesem Jahr.


Jetzt mein Tipp: Mache doch 365 Feiertage im Jahr! Mache Dir eine große Liste oder, noch einfacher, nimm einen Kalender, und trage dir JEDEN TAG Deine eigenen Feiertage ein.


Mach doch heute den Feiertag der guten Laune! Nur für Dich! Und dann sagst Du: "Wow, heute ist der Feiertag der guten Laune! In der Fernsehserie "Die Simpsons" gibt es noch den "Gegenteiltag". Alles, was man an dem Tag sagt, zum Beispiel " Du dumme Sau!", bedeutet das Gegenteil, in diesem Fall "Du lieber Kerl" oder "Du liebe Frau" oder was auch immer. Das kann natürlich zu lustigen Verwicklungen führen.


Morgen ist dann vielleicht der "Erotische Tag". Übermorgen ist dann vielleicht der "Tag der Nächstenliebe". Lass Deiner Kreativität freien Lauf. Heute ist der Tag des Wohlstandes, heute ist der Tag für X, heute ist der Tag für Y. Also, mache dieses Jahr zu einem 365-Feiertage-Jahr! Feiere jeden Tag, von dem DU das Motto bestimmst.


Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und lass es mich wissen, wenn Du mit dem einen oder anderen Tag besonderen Erfolg gehabt hast.
Natürlich freue ich mich auch über einen Kommentar unter diesem Beitrag.


Herzliche Grüße

Tom Krause


P. S.: Videos von MEIN ESPRESSO-TV findest Du täglich auf:http://www.facebook.com/meinespressotv oder bei  http://www.youtube.com/user/PervanIlle

0 Kommentare

Eine "Ode" an die Vorfreude

Liebe Leser,

2013 wird ein spannendes Jahr. Das behaupte ich hier einfach mal. Oder
sehen Sie das anders? Haben Sie sich schon etwas vorgenommen, und wenn
ja, was?

Ich habe mir vorgenommen, mehr Vorfreude im Leben zu genießen.
Tatsächlich habe ich (für mich) herausgefunden, dass Vorfreude Träger
meines allgemeinen Zustandes zu sein scheint und einen sehr großen
Anteil zu meinem TÄGLICHEN Wohlbefinden leistet.

Den Film "Expendables 2" mit Sylvester Stallone, Bruce Willis
und Arnold Schwarzenegger müssen Sie nicht mögen. Denken Sie während
der folgenden Zeilen einfach an einen Film, den Sie in Zukunft im Kino
sehen wollen.

Ich habe es geschafft, mich über ein halbes Jahr auf den Film
"vorzufreuen". Gierig saugte ich die ersten Trailer bei
Youtube mit meinen Augen und Ohren auf. Während ich in München für
ein Training war und dort das Champions League Finale in der
Allianz-Arena lief, schaute ich lieber auf DVD noch einmal den ersten
Expendables-Film.

Jedes Interview mit Stallone, jeder Schnipsel-Artikel in einer
Zeitschrift oder im Web wurde von mir gefunden. Alls dann kurz vor dem
Filmstart die ersten "Behind the Scenes"-Clips veröffentlicht
wurden, war ich schier aus dem Häuschen. 

Schlimm wurde es dann, als ich mit meiner Familie ein Wochenende in den
Niederlanden verbrachte. Auf der Rückreise nach Deutschland fuhren wir
an einem riesigen Expendables 2-Plakat vorbei und von meiner
(niederländischen) Schwiegermutter erfuhr ich, dass Filme in den
Niederlanden zwei Wochen früher als in Deutschland an den Start gehen -
weil Sie dort im Original mit Untertiteln gezeigt werden! 

Auf der einen Seite ärgerte ich mich, dass keine Zeit dafür war, JETZT
anzuhalten und den Film zu schauen, zumal meine Schwiegermutter, meine
Frau und meine 2-jährige Tochter sich nicht sonderlich für den Film
interessierten ...

Auf der anderen Seite steigerte dieses große Plakat dann mein Verlangen
und meine Vorfreude in fast unerträglich (schöne) Dimensionen. Ich
stellte mir mehr und mehr vor, wie schön es sei, in einem wundervollen
Kinosessel zu sitzen, mit einem riesigen Eimer Popcorn und noch mehr
Cola, einer Schubkarre voll Nachos (mit Käse- UND Salsa-Sauce!) und zum
Dessert ein paar m&m.

Am vorletzten Tag eines siebentägigen Seminars wahr es dann soweit.
Premiere von Expendables 2 in Deutschland ... und ich befand mich mitten
in der norddeutschen Provinz! JWD (Janz weit Draußen) Ein Freund, der
mich während des Seminars besuchte, wusste um meine Leidenschaft für
den Film und hatte eine Überraschung für mich. Ich musste mich nur in
sein Auto setzen und wir fuhren in das Kino des Ortes Stade.

Und tatsächlich, mit Popcorn und allem was dazu gehört, konnte ich
gemeinsame mit einem guten Freund den Film endlich genießen!

Ich wusste ja, dass in dem Film mehr geschossen wird als gesprochen, und
mit war ebenfalls klar, dass  die Handlung nur als Alibi diente, noch
mehr Schießereien in den Film einzubauen. Und sicherlich hätte ich
diesen "Männerfilm" auch ohne die Vorfreude genießen
können, doch muss ich ehrlich zugeben, dass das Gefühl der Vorfreude
in den Monaten vor der Premiere größer, schöne und länger war als
die Gefühle direkt während des Films.

Fazit: Die Zeit der Vorfreude veränderte für sechs Monate fast
täglich meinen Zustand. Ich war neugieriger, gespannter, aufgeregter
als sonst. Solche Gefühlsregungen haben in meiner Welt zwangsläufig
auch Auswirkungen auf meine Umwelt und mein Umfeld, meine Arbeit, meine
Beziehungen.

Es muss ja kein Film sein, auf den Sie sich in 2013 freuen, und
natürlich dürfen und sollen Sie gerne auch im HIER UND JETZT leben
(welches eine der schwierigsten Lebensübungen ist, wie ich finde). Doch
vielleicht gibt es ja die ein oder andere Sache, das eine oder andere
Event, welches Sie im nächsten Jahr geradezu dazu einlädt, sich lange
"vorzufreuen", um so veränderte Zustände zu erzeugen.

Herzliche Grüße
Tom Krause

 

 

1 Kommentare